Anleitung: Stirnband nähen

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Unser schickes Stirnband aus leichtem Strickstoff mit Lurexstreifen eignet sich prima für kalte Wintertage und kann ohne Schnittmuster genährt werden. Durch den raffinierten Twist ist das Stirnband der totale Hingucker. Anleitung herunterladen, Nähmaschine anstecken und loslegen!

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Ihr wollt für einen Freund ein Stirnband nähen? Kein Problem, der elastische Turban hat eine Universalgröße und kann individuell an jeden Kopfumfang angepasst werden. Wie das geht? Das verraten wir Euch in der Anleitung.

So wird’s gemacht – Stirnband nähen:

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Stoff zuschneiden

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Aus dem Feinstrick mit Lurexstreifen:

2x Streifen 64 cm breit x 18 cm lang

Alle Nahtzugaben sind bereits enthalten.

Tipp: Um eine besondere Optik zu erhalten, haben wir die beiden Streifen in unterschiedlichen Farbverläufen zugeschnitten. Ihr könnt aber selbstverständlich auch zwei gleiche Streifen zuschneiden, das ist komplett Euch überlassen. Elastik-Jersey eignet sich ebenfalls bestens zum Stirnband nähen.

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Stoff zur Hälfte falten

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Legt die beiden Streifen (rechte Stoffseite innen) zur Hälfte zusammen, damit sie nur noch 9 cm lang sind.

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Stoff an offener Kante schließen

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Schließt die Naht an der langen Seite mit 1 cm Nahtzugabe. Verwendet hierfür einen elastischen Stich oder einen Zickzack-Stich, damit der Stoff flexibel bleibt.

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Nahtzugabe auseinanderbügeln und Stoffstreifen wenden

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Jetzt bügelt Ihr die Nahtzugabe auseinander und wendet die Streifen jeweils. Legt beide Streifen so, dass die Naht jeweils hinten in der Mitte liegt.

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Stoffstreifen über Kreuz legen

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Legt dann beide Streifen zum Kreuz übereinander, die Nähte zeigen dabei zu Euch.

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Ersten Streifen zusammenlegen

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Als Nächstes klappt Ihr den längs liegenden Streifen von unten nach oben, sodass die kurzen Kanten aufeinander treffen.

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Zweiten Streifen zusammenlegen

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Danach faltet Ihr den quer liegenden Streifen von rechts nach links – auch hier liegen die kurzen Schnittkanten wieder bündig. Genau so entsteht jetzt der hübsche Knoten mit einem Hauch von Vintage.

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Im Anschluss sollen alle vier kurzen Enden übereinanderliegen. Dafür schlagt Ihr zuerst eines der links liegenden kurzen Enden rechts auf rechts nach oben, die kurzen Kanten liegen auch hier wieder exakt aufeinander.

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Haarband wenden

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Dreht jetzt das Haarband ganz um, sodass die Rückseite des vorhergehenden Schrittes sichtbar ist.

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Kurzes Ende nach oben schlagen und fixieren

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Als nächsten Schritt schlagt Ihr nun das rechts liegende, kurze Ende rechts auf rechts nach oben. Wenn alle kurzen Kanten bündig übereinanderliegen, fixiert Ihr alles mit Stecknadeln.

Jetzt kommt der Punkt, bei dem Ihr die Länge des Haarbandes bestimmt. Probiert das Stirnband schon einmal vorsichtig an. Achtung Stecknadeln! Es wird vermutlich noch etwas groß sein. Vergleicht die Länge mit Eurem Kopfumfang oder den Maßen der Person, die das Stirnband bekommen soll. Dann kürzt Ihr das Haarband gegebenenfalls an den kurzen Kanten auf die erwünschte Länge.

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Stirnband zusammennähen

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Wenn das Stirnband die richtige Länge hat, fixiert Ihr die Kanten wieder mit Stecknadeln aufeinander. Schließt dann die Naht an der kurzen Kante mit 1 cm Nahtzugabe. Hierfür verwendet Ihr einfach einen normalen Geradstich.

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Haarband auffalten

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Jetzt könnt Ihr das Stirnband auffalten. Ihr seht: Durch das geschickte Falten der Stoffstreifen verschwindet die Naht zwischen den Lagen.

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Schnittkanten von Hand vernähen

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Um die Nahtzugabe ganz verschwinden zu lassen, könnt Ihr die Schnittkanten noch von Hand mit einigen Stichen zusammennähen.

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Stirnband nähen – fertig!

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Dann seid Ihr auch schon fast fertig – nur noch das Label annähen und schon könnt Ihr Euer zweites Stirnband nähen. 😊

Näht Euch doch passend zu Euren Outfits noch ein paar der trendigen Haarbänder mit Twist. Natürlich könnt Ihr Euren selbstgenähten Turban ganz auf Euren Stil abstimmen und alternativ Jersey, Sweatstoff, Strick- oder Walkloden verwenden. Die Haarbänder eignen sich übrigens auch hervorragend als kleine Geschenke für Groß und Klein.


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6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für die Anleitung! Ich fände es gescheiter, wenn Stoff gewählt würde, der nicht fast den gleichen Farbton hat, wie der Hintergrund. Also gerne mehr Kontrast.

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